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Bestens gedämmt

Wärmedämmung mit Maß und Ziel
Zur Erreichung bestimmter U-Werte benötigen unterschiedliche Bauteile auch unterschiedliche Dämmstoffdicken. Abgesehen davon sollte man sich vor Installierung einer Dämmung über das Ziel dieser Dämmung klar sein. Möchte man dauerhaft die geringsten jährlichen Heizkosten oder sollen in erster Linie die gesetzlichen Mindeststandards der bundesländerspezifischen Bauordnungen erfüllt werden? Bevor Sie also über die Dämmstoffdicke eines einzelnen Bauteiles nachdenken, sollten Sie sich richtigerweise fragen, welchen Gesamtenergieverbrauch Ihres Hauses Sie in Zukunft haben möchten bzw. wie viel Geld Sie Monat für Monat „verheizen“ möchten.

Der Wohnkomfort steigt, während die Heizkosten sinken
Durch die hervorragende Wärmedämmung und die Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung strahlen in einem Passivhaus weder Fenster noch Wände Kälte ab und verhindern so ungemütliche Zugluft. Zugleich sorgt die Komfortlüftungsanlage permanent für frische und im Winter angewärmte Luft, ohne das Fenster öffnen zu müssen.
In Passivhäusern reicht im Wesentlichen die „passive“ Nutzung der Sonneneinstrahlung durch die Fenster und die Wärmeabgabe von Elektrogeräten und Bewohnern aus, um das Gebäude während der Heizsaison auf einer entsprechenden Innenraumtemperatur zu halten. Die Warmwasserbereitung erfolgt zumeist über Sonnenkollektoren. Falls Sie aber auf ein konventionelles Heiz- und Warmwasserbereitungssystem doch nicht ganz verzichten möchten, können Sie dieses wesentlich kleiner dimensionieren und so enorme Kosten einsparen.

Wärmedämmung - eine Investition in den Immobilienwert
So wie wir schon heute Elektrogeräte nach ihrem Energieverbrauch bewerten und keines kaufen würden, das eine schlechte Energieeffizienzklasse aufweist, werden wir es zukünftig auch bei Häusern und Wohnungen halten. Denn mit Inkrafttreten des Energieausweis-Vorlage-Gesetzes wird die Energiebilanz eines Gebäudes nach verbindlichen Energieeffizienzklassen verpflichtend zu bewerten sein. Für den Energieausweis stehen Gebäudehülle, Heizungsanlage, Lüftung, Warmwasserbereitung und verwendete Energieträger auf dem Prüfstand. Immobilienexperten bestätigen, dass somit nicht nur die Lage, sondern auch der Energieverbrauch den Wert einer Immobilie wesentlich beeinflussen wird.

Wärmedämmung ist ein echter Gewinn
Studien belegen, dass auch die nachträgliche thermische Sanierung nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Steigerung des Immobilienwertes und zum aktiven Umweltschutz leistet, sondern sich auch innerhalb kürzester Zeit rechnet. So erwirtschaftet die thermische Sanierung eines Hauses mit 130 m2 Wohnfläche und einem Energiebedarf von jährlich etwa 200 kWh/m2 auf Niedrigenergiehausstandard bei einer Investitionssumme von ca. 11.000,- Euro (Arbeit und Material), einschließlich der öffentlichen Förderung, eine Rendite – vergleichbar mit einer Sparbuchverzinsung – von bis zu 32%.